Am 10. Mai organisiert der Antifa Stammtisch mit dem 8.Mai-Bündnis einen Gedenkausflug nach Dachau. Dort werden wir von einem erfahrenen Bildungsreferenten durch die KZ-Gedenkstätte geleitet. Nehmt gerne eure Bekannten und Freund:innen mit. Los geht es um 10 Uhr! Treffpunkt ist vor dem Eingang zur Gedenkstätte. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Ob in der Presse, auf Social-Media oder auf Demos: Der Begriff „Faschismus“ ist allgegenwärtig und wird viel diskutiert. Dabei wird der Begriff gerne inflationär genutzt und was genau damit gemeint wird, ist oft nicht klar. Wir möchten mit unserem nächsten Bildungsabend Abhilfe schaffen und uns der Frage des Faschismus inhaltlich nähern. An diesem werden wir uns gemeinsam mit der Funktion faschistischer Bewegungen beschäftigen. Was ist die Klassenbasis faschistischer Bewegungen? Welche Funktion erfüllen die Faschisten für die Herrschenden? Und was haben wir als Arbeiter:innen dem entgegenzusetzen? Mit diesen Fragen wollen wir uns am kommenden Dienstag, 14. April um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus auseinandersetzen. Wir freuen uns auf euch und eure Beiträge!
Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer diesjährigen 8. Mai Kampagne statt. Infos dazu folgen bald auf Instagram und unserer Website!
Unser nächstes Plenum findet am Dienstag, den 03.03.2025 statt. Wir treffen uns im Barrio Olga Benario (Schlierseestraße 21)
Wenn ihr zum ersten mal kommen wollt, seid am besten schon um 18:30 Uhr da, um uns als Antifa-Stammtisch München besser kennen lernen zu können! Also kommt gerne rum!
Antifaschisitsche Strategie & Taktik auf dem Prüfstand – heute: Widersetzen Ersatztermin weil der Abend schon einmal ausgefallen ist!
Wäre heute Bundestagswahl, wäre nach den meisten aktuellen Umfragen die AfD zweitstärkste Kraft. Die Frage einer tatsächlichen Regierungsbeteiligung ist mehr eine Frage der Zeit als eine Frage der Möglichkeit. Der AfD ist es gelungen sich in großen Teilen unserer Klasse als Opposition zu den bestehenden Verhältnissen zu inszenieren. Die aktuelle Regierungspolitik der selbsternannten Mitte mit Klassenkampf von Oben, mit Sozialkürzungen inklusive klassenfeintlicher Rhetorik und Kriegsgeheul verstärkt dieses Schauspiel.
Es drängt sich also die Frage auf, wie wir die Zeit, die noch bleibt und mit unseren begrenzten Resourcen am besten nutzen, um den Rechtsruck wieder zurück zu drängen.
Widersetzen hat das für sich entschieden. Seit der Gründung des Aktionsbündnisses 2024 organisieren sie symbolische Massenproteste rund um große AfD-Parteitage. Beeindruckend viele Menschen beteiligen sich an den Aktionen. Die Aktivist:innen schaffen es einzelne Anreiserouten zu blockieren und Veranstaltungen zu verzögern. Aber selbst wenn es gelingt die Parteitage zu blockieren, reicht das aus die AfD und den Rechtsruck aufzuhalten? Oder geht es nicht schon längst um mehr?
Wir wollen uns einen Abend Zeit nehmen um gemeinsam über Ziele und Strategie von Widersetzen zu sprechen. Und zu überlegen, in welchem Verhältnis diese zu dem stehen, was wir in den aktuellen Zeiten als Ansatzpunkte im antifaschistischen Kampf für notwendig erachten.
Mit über tausend Menschen haben wir uns heute, am 07.03.2026, gegen die Wahlkampfabschlussveranstaltung der „AfD“ gestellt. Schon von Beginn an hatten es die AfDler:innen schwer, in ihre Gitter zu kommen, und waren durchgehend von außen weder hör- noch sichtbar. Auch die Versuche der Bullen, den Protest an seinem Agieren zu hindern, taten diesem keinen Abbruch. Zum Ende hin konnten die AfDler:innen wieder nur unter hohem Geleitschutz ihre Kundgebungsfläche verlassen. Während des Protestes wurden Faschos, die nicht innerhalb des Gitters waren, verdrängt und lautstark Parolen gerufen. Auch unsere Flyer kamen in der Innenstadt gut an und wurden von vorbeigehenden Passant:innen gern genommen.
Vielen Dank an alle, die heute mit auf der Straße waren!
Für uns ist klar: Nicht nur im Wahlkampf gilt: Kein Raum für Nazis! Weder in München noch sonstwo! Wir behalten sie im Auge!
Unser nächstes Plenum findet am Dienstag, den 03.03.2025 statt. Wir treffen uns im Barrio Olga Benario (Schlierseestraße 21)
Wenn ihr zum ersten mal kommen wollt, seid am besten schon um 18:30 Uhr da, um uns als Antifa-Stammtisch München besser kennen lernen zu können! Also kommt gerne rum!
Sechs Jahre seit dem rechten Terror in Hanau, sechs Jahre ohne Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kenan Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov – mehr als einen Monat ohne Ibrahim Akkuş.
Mit in der Spitze 500 Menschen haben wir uns heute gemeinsam in München den Ermordeten vom 19. Februar 2020 gedacht, unsere Wut rausgelassen und uns gegenseitig unsere Solidarität und Kollektivität gezeigt. Diese Kollektivität zeigt sich auch in den Organisationen und ihren Redebeiträgen, die an der Demonstration teilnahmen. Die DGB Jugend und der AK Ver.di gegen Rechts verdeutlichten in ihren Rede dass die Spaltung unserer Klasse nicht zwischen vermeintlich “Deutschen” und Nicht-Deutschen”, sondern zwischen unten und oben verläuft und wir in unseren Schulen, Unis und Betrieben gemeinsam gegen Rassismus stehen müssen. Der Internationale Jugendverein und das kurdische Gesellschaftszetrum sprachen über die Auswirkungen von Rassismus. Wir – als Antifaschistischer Stammtisch München – betonten die Notwendigkeit einer dauerhaften und ernsthaften antifaschistischen und antirassistischen Organisierung. Mit Sibel Leyla sprach die Mutter des Ermordeten Can Leyla von der “Initative München OEZ erinnern” und zeigte sehr kämpferisch ihre Wut und Trauer. Waseem rappte am Ende seinen Song “Für immer” in Erinnerung an Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda. Denn dieses Jahr, jährt sich am 22. Juli auch der rechte Terroranschlag auf das Münchner Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Gerade deshalb war es uns in diesem Jahr besonders wichtig die Kontinuität rechten Terrors zu verdeutlichen. Denn rechter Terror ist kein Einzelfall, sondern kontnuierlich und sein Ursprung liegt im System dieser kapitalistischen Gesellschaftsordnung.
In diesem Jahr werden wir daher auch in den nächsten Monaten besonders dazu arbeiten. Alle gemeinsam wiederholten wir die Namen der zehn Verstorbenen aus Hanau und der neun Ermordeten des Olympia Einkaufszentrum. Wir zeigten unsere Einheit im antifaschistischen Kampf.
Während der Demonstration zeigten Antifaschist:innen zehn leuchtende Gedenkschilder für Gökhan, Sedat, Said, Mercedes, Hamza, Vili Viorel, Fatih, Ferhat, Kaloyan und Ibrahim. Außerdem wurde an einer Brücke mit einem Banner, dessen Inhalt “Erinnern heißt Kämpfen – Von Hanau bis nach München – Gegen rechte Gewalt” ein Zeichen im Stadtbild hinterlassen, welches von Feuerwerk untermalt war.
Am Ende der Demonstration erwartete uns ein Gedenkort mit den Porträts der zehn Verstorbenen und einem aufgehängten Transparent (“In Gedenken an die Opfer rechter Gewalt”), welche Antifaschist:innen im Vorhinein eingerichtet hatten. Gemeinsam lauschten wir hier noch den Liedern, die explizit für die Ermordeten von Hanau, als auch für die des OEZ-Attentats geschrieben wurden und legten Kerzen und Blumen nieder.
Dass die Polizei auch an diesem Jahrestag die Demonstration zwischenzeitlich aufhielt und es sich am Ende nicht nehmen lies noch zwei Festnahme durchzuführen, ist wenig überraschend, aber dennoch mal wieder ein Hohn für alle, die immer wieder auf die Straße gehen und die Namen und das Gedenken in Erinnerung halten.
Wir versuchen auch nach sechs Jahren die Taten des 19.02.2020 nicht zu vergessen!
Erinnern heißt kämpfen!
In Erinnerung an alle Ermordeten rechten Terrors in Deutschland und überall!
Wann: 17.02 19:00 Wo: Barrio Olga Benario (Schlierseestr. 21)
Wir wollen gemeinsam dem Film “Einzeltäter Teil 3” anschauen und danach gemeinsam Diskutieren was eine Antifaschistische Perspektive für uns bedeute. 6 Jahre nach dem rassistischen Anschlag hat sich nichts geändert. Bis heute werden “migrantische” Personen entmenschlicht, egal ob an den EU-Außengrenzen, bei der rassistischen Polizei oder bei rechten Anschlägen wie in Hanau, die Politik schaut weg. Sie propagiert Rechte/Fremndenfeindliche Ideen und treibt den Rechtsruck im Land immer weiter voran, umso dringender ist es für uns eine Antifaschistische Gegenmacht aufzubauen!