
Am Samstag, den 03.04., führte die AfD ihre vorerst letzte Veranstaltung unter dem Motto “Bürgerdialog” durch. Los ging es um neun Uhr am Schweizer Platz in Fürstenried West. Wieder dabei waren Wolfang Wiehle und Paul Podolay, über die wir schon in unserem letzten Post ausführlicher berichtet haben. Wir schirmten den Stand mit Transparenten und Fahnen ab und nahmen der AfD so jegliche Außenwirkung. Mit lauten Parolen hinderten wir die Hetzer daran, ihre Propaganda zu verbreiten und machten stattdessen immer wieder eigene Megaphondurchsagen, in denen wir Wolfgang Wiehle unter anderem damit konfrontierten, dass er nach dem rassistischen Anschlag von Hanau nichts besseres zu tun hatte, als mehr staatliches Vorgehen gegen “Linksextremismus” zu fordern. Gleichzeitig machten wir deutlich, dass das Programm der AfD für einen Großteil der Menschen nur Verschlechterungen bringt. Dabei entlarvten wir sie als das was sie ist: Eine Partei des Kapitalismus und der Großverdiener*innen.
Doch nicht nur die AfD schien ein Problem mit Linken zu haben. Wieder einmal zeigten die Bullen klar, auf welcher Seite sie stehen. Während die anwesende Streife mit den abenteuerlichsten Ideen bezüglich des Versammlungsrechts auftrumpfte, rückten nach und nach immer mehr Polizist*innen an.
Nachdem die Polizist*innen lange miteinander diskutierten, um ein Konstrukt aufzubauen, das unseren Protest delitigimieren sollte, wurden wir schließlich “geräumt” und bekamen Platzverweise.

Die zweite Veranstaltung an diesem Tag hatte die AfD in der Guardinistraße an der U-Bahnstation Haderner Stern angemeldet. Die Polizei war von Anfang an mit einem größeren Aufgebot da und begann direkt nach unserer Ankunft damit, uns einzukesseln. Nachdem klar wurde, dass die Polizei jeglichen sicht- und hörbaren Prostest mit allen Mitteln bekämpft und die AfD es durch dieses Vorgehen auch erst gar nicht schafft Menschen anzusprechen, entschieden wir uns dazu, selbstbestimmt zu gehen.
Trotzdem werten wir die Aktionen als Erfolg unsererseits, da wir trotz unserer relativ geringen Anzahl die erste AfD Versammlung nahezu die gesamte Zeit blockiert haben und bei der zweiten Versammlung ein durch uns provoziertes Bullenaufgebot, sicher unbeabsichtigt, aber nicht weniger effektiv die Arbeit abnahm, die Afd abzuschirmen. Was das bringt, sah man deutlich an der Reaktion der Leute, die auf den Aufruhr um einen kläglichen AfD Stand wahlweise genervt oder empört reagierten, denen aber auf jeden Fall klar gemacht werden konnte, dass die AfD keine “normale” Partei ist.
Alerta Alerta Antifacista!!

Am Donnerstag, dem 01.04.2021, führte die AfD ihre Infostandreihe durch Münchner Stadtviertel fort. Sie starteten mittags am Hans-Mielich-Platz in Giesing. Ganz vorne mit dabei waren wieder ihr „Verkehrsexperte“ Wolfgang Wiehle und ihr „Gesundheitsexperte“ Paul Viktor Podolay, der abermals auf seinen Mund-Nasen-Schutz verzichtete.
Ihre kläglichen Versuche, Kontakt zu den Passant*innen zu knüpfen, scheiterten. Mit Transparenten schirmten wir den Stand ab und übertönten die Reden der AfD´ler mit lautstarken Parolen. Auch die Versuche der Polizei, das zu unterbinden, halfen der AfD nichts. Ihre Inhalte konnten weder an die Passant*innen gelangen, noch wollten diese sie annehmen. So schlossen sich dem Protest auch Personen an, die eigentlich zum Wocheneinkauf auf den Marktplatz kamen, und Marktverkäufer*innen solidarisierten sich mit uns, indem sie uns Zuspruch gaben und uns unter anderem Äpfel und Getränke schenkten.












Am Montag den 15.03.2021 startete die AfD in München ihren




In München versammelten sich am Samstag, den 27.2.2021 versammelten sich mehrere Personen in Solidarität mit Dimitris Koufontinas vor dem griechischen Konsulat.
