Kein Platz für Rechte in unserer Stadt!

Wie schon in den letzten Wochen, hatte die AfD für Samstag den 24.10. einen Infostand angemeldet. Diesmal wollte der Kreisverband München in der Wotanstraße in Laim seine Hetze verbreiten.
Wie schon in der letzten Woche trauten sich die Aktivisten der AfD nicht mal ihren Stand aufzubauen.
Wir nutzten den gewonnen Vormittag um in Laim über die AfD aufzuklären in dem wir Flyer verteilten und in Briefkästen warfen.
Kein Platze für Rechte in unserer Stadt!
Die AfD ist keine Alternative!

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Solidarität mit Inan, Azad, Findus und nach Hamburg!

In den letzten Tagen kam es deutschlandweit zu mehren Vorfällen, die wiedereinmal zeigen, dass kontinuierliche, antifaschistische Arbeit notwendig ist:
In München wurden letzte Woche am Freitag Abend zwei kurdische Genossen angegriffen. In einem Linienbus wurden die beiden von einer deutlichen Überzahl türkischer Faschisten überfallen. Einem der beiden Genossen wurde dabei die Nase gebrochen, und beide trugen schwere Prellungen davon.

Am Samstag kam es in Henstedt-Ulzberg (bei Hamburg) zu einem Angriff auf eine Gruppe Antifaschist*innen, die sich zum Gegenprotest einer AfD-Veranstaltung sammelten. Ein Rechter steuerte sein Auto in eine Gruppe Antifaschist*innen und verletzte eine Person dabei schwer. Genoss*innen versuchten der verletzten Person zu Hilfe zu kommen, doch statt den faschistischen Angriff zu stoppen, gab die Polizei einen Warnschuss ab.

Dies sind keine Einzelfälle. Im Kampf gegen den Faschist*innen richtet sich der Staat seinen Fokus kaum bis gar nicht gegen Rechts. Wenn Faschismus bei deutschen Repressionsbehörden Thema ist, dann um gegen Antifaschist*innen vorzugehen. So auch bei einem Genossen in Stuttgart, der diese Woche sein Urteil für antifaschistische Arbeit beim Gerichtshof kassierte. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu 2 Jahre und 6 Monate Knast.

Repression wird uns nicht aufhalten, Faschismus zu bekämpfen!

Wir senden unsere volle Solidarität an Inan, Azad, Findus und nach Hamburg.

Gemeinsam gegen Faschist*innen und Repression!

Protest gegen Afd-Stand & eigener Infostand

KODAK Digital Still Camera

Um auf dem dort gelegenen Wochenmarkt ihre rechte Hetze verbreiten zu können, hatte die AfD für Samstag, den 17.10.2020, am Vormittag einen Infotisch am Schweizer Platz in München angekündigt.
Mehrere Antifaschist*innen versammelten sich dort, um die AfD mit lautem Gegenprotest zu empfangen und ihnen den Raum von Anfang an streitig zu machen.
Nach dem wir vergebens auf die sich selbst ernannte Alternative warteten, verteilten wir unter hohem Zuspruch der Passant*innen Flyer über das nicht vorhandene Sozialprogramm der AfD.

Nachmittags ging es dann an den Pasinger Bahnhofplatz, wo wir erneut einen Infostand gegen rechten Terror abhielten. Durch Schautafeln und Infomaterial erinnerten wir an die Opfer rechten Terrors der letzten Jahrzehnte und wiesen auf rechte Netzwerke, ihre Strukturen und insbesondere auf ihre Verbindungen zu und in staatliche Institutionen hinein hin. Dabei führten wir viele interessante Gespräche mit Passant*innen und konnten das Stadtbild antifaschistisch prägen.

Den Text unseres Flyers „Rechten Terror zerschlagen Antifaschistische Aktion aufbauen!“ findet ihr vollständig unter https://asmuc.noblogs.org/post/2020/09/24/flyer-rechten-terror-zerschlagen-antifaschistische-aktion-aufbauen/ auf unserer Homepage (https://asmuc.noblogs.org/).

Protest gegen “Querdenker”-Kundgebung in Murnau

Am Montag, den 12.10.20, hat Querdenken 881 Oberland in Murnau eine Kundgebung abgehalten. Auf die Anfrage von dort wohnhaften Aktivist*innen, sind wir mit ca. einem Dutzend Antifaschist*innen dort hingefahren, um am Gegenprotest teilzunehmen. Mit lautem Parolen und einem klar antifaschistischen Ausdruck konnte die Kundgebung der Rechten trotz reger Polizeipräsenz gestört werden. Denn eines ist klar – Kein Fußbreit den Rechten und Faschist*innen – Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Protest gegen AfD-Infostand in Perlach

Am Samstag den 10. Oktober wollte die AfD einen Infostand am Wochenmarkt auf dem Pfanzeltplatz in München-Perlach veranstalten. Nachdem die technisch unbegabten Vertreter des AfD Kreisverbands München Ost sich im strömenden Regen unter Polizeischutz knapp eine halbe Stunde am Aufbauen eines Flyer-Tisches aufarbeiteten, fanden sie sich isoliert und abgetrennt vom Marktgeschehen wieder.
Mit Transparenten schirmten wir die Wege zum Stand ab und verhinderten, dass die Rechten ihre Hetze verbreiten konnten. Immer wieder kamen Passant*innen auf uns zu, um sich bei uns zu bedanken oder ihre Solidarität zu bekunden.
Die AfD hingegen schaffte es nicht, auch nur einen Flyer zu verteilen, geschweige denn mit den Besucher*innen des dort stattfindenden Wochenmarktes in Kontakt zu treten. Nach nur einer Stunde beendete die selbsternannte Alternative ihren peinlichen Auftritt und packte zusammen.

Kein Raum für Rechte Hetze in München! Die AfD ist keine Alternative!

Flyer: Rechten Terror zerschlagen – Antifaschistische Aktion aufbauen

Flyertext

Hanau, 19. Februar 2020 – Gegen 22 Uhr ermordete ein Faschist neun junge Menschen und verletzte sechs weitere teilweise schwer. Anschließend erschoss er erst seine Mutter und dann sich selbst. Rechter Terror wie dieser ist aber kein Einzelfall. Im Jahr 2019 forderte der faschistische Terror in Deutschland mehrere Tote in Kassel und Halle. Seit 1990 fielen in Deutschland 195 Menschen rechten Morden zum Opfer. Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch weit höher, denn oft wird von Polizei- und Behördenseite gar nicht erst in rechte Richtung ermittelt, wie es zum Beispiel die NSU-Morde zeigen. Continue reading

Flyer in Gedenken an Habil Kılıç

In Gedenken an Habil Kılıç

Am 29. August 2001 wurde der 38-jährige Habil Kılıç in seinem Lebensmittelladen in Ramersdorf von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet. Gegen 10 Uhr fuhren die beiden mit dem Fahrrad zum Tatort direkt neben einer Polizeiwache und erschossen Kılıç kaltblütig. So wie bei den anderen acht Opfer suchten sie sich ihr Ziel allein aufgrund seiner türkischen Herkunft aus.

Obwohl Zeug*innen die Flucht von Mundlos und Böhnhardt der Polizei gemeldet hatten, wurde keine Fahndung aufgenommen. Im Gegenteil: die Ermittler*innen schlossen einen Tatzusammenhang aus und ermittelten stattdessen in Richtung organisierter Kriminalität, Clanstrukturen und Drogenhandel. Der Name der Sonderkommision zeigt die einseitige Ermittlungsarbeit der Polizei: SoKo Halbmond.
Die Folgen waren für die Familie gravierend. Während sie noch um ihren Mann und Vater trauerten, kam die Polizei mit Drogenspürhunden in ihre Wohnung. Die Tochter wurde von der Schule ausgeschlossen, da die Schulleiterin befürchtete, die Täter könnten auch in der Schule zuschlagen. Sogar in der Türkei wurden Ermittlungen bei Angehörigen durchgeführt. Diese rassistischen Ermittlungsmethoden traumatisierten die Familie nachhaltig.

Im gesamten NSU-Komplex ist zu beobachten, dass all das kein Einzelfall ist. Erst viele Jahre nach dem ersten NSU-Mord zog die Polizei überhaupt erst ein rechtsterroristisches Motiv in Erwägung. Währenddessen hat der Verfassungsschutz durch seine Finanzierung von V-Männern überhaupt erst das Agieren des NSU über Jahre hinweg ermöglicht. So wurde fast die Hälfte der Mitglieder der Vorgängergruppe des NSU, dem „Thüringer Heimatschutz“, vom Verfassungsschutz bezahlt.
Der strukturelle Rassismus in deutschen Behörden führt dazu, dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht vor Angriffen geschützt werden, während Neonazis unbehelligt morden können. Der NSU wurde bis heute nicht vollständig aufgeklärt, die Justiz belässt es bei milden Strafen und Ermittlungseinstellungen. Daher müssen wir uns selbst organisieren und rechte Tendenzen immer und überall entschlossen bekämpfen!

Infostand “Gegen rechten Terror” in Neuperlach und Gedenken an Habil Kılıç

Heute vor 19 Jahren, am 29. August 2001, wurde Habil Kılıç vom NSU ermordet. Die Rechtsterroristen erschossen ihn kaltblütig in einem Münchner Kiosk nur aufgrund seiner Herkunft. Im Oktober 2019 in Halle oder im Februar 2020 in Hanau fielen mehrere Menschen rechtem Terror zum Opfer. Nicht nur die Morde selbst, sondern auch die Reaktionen darauf von Behörden und Politik zeigen das strukturelle Problem mit Rechtsterrorismus und die Verstrickung der Repressionsbehörden in rechte Netzwerke auf.

Um den Opfern rechter Gewalt zu gedenken und die Verstrickungen von rechten Organisationen und Faschist*innen mit Behörden und Politik aufzuzeigen, hielten wir heute einen Infostand in Neuperlach ab. Hierzu hatten wir einiges an Infomaterial dabei und außerdem Stelltafeln erstellt, welche sowohl an die Opfer von rechtem Terror erinnern, als auch rechte Netzwerke veranschaulichen. Wir kamen mit vielen Passant*innen ins Gespräch und führten einige spannende Diskussionen. Dabei bekamen wir viel Zuspruch, gerade auch von Menschen, die den Faschismus in Deutschland selbst erlebt haben oder anderen, die auch heutzutage noch von Rassismus betroffen sind.

Danach beteiligten wir uns noch an einer Kundgebung in Gedenken an Habil Kılıç mit ca. 50 Teilnehmer*innen vor dem Kiosk, in dem er ermordet wurde. Die dortigen Straßenschilder wurden im Vorhinein mit seinem Namen versehen und Plakate zur Information über den rechten Mord angebracht. In Gedenken an Habil Kılıç und allen Opfern rechter Gewalt!

Rechten Terror zerschlagen – Die antifaschistische Aktion aufbauen!

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